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   Insel der Vergessenensel der Vergessenen - Sardinien

Dem Ziel zum Greifen nahe….
       …und doch über 2000 km davon entfernt….

Ich hätte eine Chance…

Mein Name ist Azzura und seit mehreren Jahren lebe ich in einem Tierheim auf der „Insel der Vergessenen“
Von uns Tieren wird sie so genannt, ihr Menschen kennt sie unter 
den Namen „Sardinien“ oder auch unter 
                         „Traumurlaub auf weißen Stränden“.

Sardinien ist mein Geburtsort, was mir aber trotzdem ich 
„Einheimische“ bin, keinerlei Vorteil verschafft. Wir nennen uns „Einheimische“ auch „Die Lebenslangen“, denn das sind die 
meisten von uns – lebenslänglich im Betonzwinger hinter Gitter!!!

Es muss schon etwas dramatisches passieren, dass Menschen 
auf uns aufmerksam werden, so wie in meinem Fall.
In den letzten Monaten ist mir nämlich eine Peule am Kopf gewachsen.
Zuerst konnte ich das hässliche Ding noch mit meiner langen Haarpracht verdecken, aber als es grösser wurde, entdeckte der Mensch es doch.

In jedem Fall habe ich hier in Sardinien keine Chance, daher soll ich nun nach Österreich gebracht werden, um operiert zu werden.
Ich habe auch schon ein Pflegeplatzerl mit Option auf Fixplatz.

Es scheitert einfach am Transport, am 16. November hätte ich ausreisen können, ein Flugpate war bereits gestellt und meine Pflegemama wartet bereits auf mich.
Leider lies die Fluglinie aber kein Ticket für einen Hund einbuchen.

Dem Ziel so nah und doch so weit weg!!!

                          Fortsetzung folgt ganz bestimmt....

azzura
azzuraazzura

mehr als 10 Jahre in Gefangenschaft...
..... doch nun beginnt für Frizzi ein neues Leben!!!

Die alte Frizzi hat ihr ganzes bisheriges Leben in einem Tierheim in Sardinien verbracht.
Unsere Kollegin Luisa ist auf sie aufmerksam geworden, weil die Hündin sich zu einer Frustfresserin entwickelt hat.

Was soll man auch sonst den ganzen Tag in einem Betonzwinger machen? 24 Stunden sind eine lange, lange Zeit und das 365 Tage im Jahr!!!Futter ist das einzige, was es in diesem Tierheim in Hülle und Fülle gibt.

Aus Angst, Frizzi könnte an Herzverfettung sterben, haben wir sie gestern aus dem Tierheim geholt.
Um 15 Uhr war dann der Moment gekommen auf den wir alle und vor allem Frizzi so lange gewartet haben, Luisa holte Frizzi aus dem Zwinger und fuhr direkt mit ihr zum Hundefriseur.

Die Hündin war so aufgeregt, dass sie nur ein bisschen gebürstet 
werden konnte.Aus einem ungepflegten Yeti wurde eine vollschlanke, tiefergelegte, formvollendete Hündin.

Danach durfte Frizzi zu Liusa nach Hause, wo sie bereits von Luisa`s Familienhunden erwartet wurde.

Heute 9 Uhr, Frizzi machte ihren ersten Spaziergang zum Strand.
Ihre Augen leuchteten, Frizzi kann es nicht glauben, wie groß die Welt da draußen ist und vor allem mit wie viel Wasser drum herum. 
Sie saugt alle neuen Eindrücke auf wie ein trockener Schwamm.

Mittags ein Besuch bei Dr. Ortu, dieser meinte, Frizzi sollte vielleicht 
ein bisschen abnehmen. 
Ein bisschen ist gut, die Hündin sollte 14 kg haben, tatsächlich bringt sie aber stolze 26kg auf die Waage.

Ansonsten ist Frizzi in einem guten Zustand, nur eine kleine Ohrenentzündung konnte diagnostiziert werden.

Morgen fährt Frizzi nach Olbia auf eine Pflegestelle, wo sie bis zu ihrer Ausreise am Montag bleiben wird.
Ihr Flug geht spät abends, Adi wird wieder einmal 1000km fahren um 
Frizzi vom Flughafen München abzuholen.

Frizzi kommt auf unsere Waldvierteler Pflegestation.
Die Pflegemama muss sich auf eine neue Situation einstellen, denn 
diesmal muss der Neuzugang nicht aufgepäppelt werden, sondern abspecken.

Frizzi, für uns bist du ganz einfach nur schön und wir freuen uns schon 
riesig auf Dich!!!!!!! 
Gute Reise, wir sehen uns bald!!!


02. September 2011
 

frizzi
Frizzi,  das italienische Wort für Autobus

frizzi
nimmst du mich heute mit Luisa???

frizzi

Ja, du nimmst mich mit!!!
Ich küsse Dich tausendfach!!!
DANKE Luisa



Warum nur???

Wieder einmal hat es eine arme Seele nicht geschafft.

Vor einigen Tagen wurde diese stark entkräftete Hündin aus dem Tierheim zu unserem Dr. Ortu gebracht.

Sie lag bereits 2 Tage in ihrem Zwinger am Boden und konnte nicht 
mehr aufstehen.

Wieder einmal begannen langwierige Untersuchungen.

Wieder einmal begann das lange Warten, wird sie es schaffen?

Die Hündin war nur noch Haut und Knochen, ihr Bauch war aufgebläht.

Dann, nach einigen Tagen das nüchterne Ergebnis, die Hündin hat 
Krebs im Endstation. 
Die Metastasen haben bereits sämtliche Organe angegriffen.

Wieder einmal haben wir eine arme Seele verloren, die niemals ein 
richtiges Hundeleben hatte. 
Ihr Leben verbrachte sie in Gefangenschaft in einem Betonzwinger. 
Niemals durfte sie Nähe und Geborgenheit erfahren.

Wieder einmal haben wir den Wettlauf gegen die Zeit verloren.

Wieder einmal musste ein Tier sein Leben lassen, wegen der Ignoranz 
von uns Menschen.

WARUM NUR???


30. August 2011
 
hündin

hündin





   update: Juli 2011
   Die kleine Pippilotta konnte mit Astrid nach Österreich reisen und durfte gleich bei Dr. Ute Mehl einziehen.
   Nachdem alle Tests auf Mittelmeerkrankheiten negativ waren, konnte Pippilotta nach wenigen Tagen in das bestehende
   Katzenrudel integriert werden.
   Ein großes Dankeschön an Ute, die unsere Pippilotta so liebevoll in ihrer Familie aufgenommen hat.

Ein Katzenbaby braucht dringend unsere Hilfe...

Auf den nächsten Notfall brauchte Astrid nicht lange zu warten.
Nachdem der Hund "Shilo" nun einmal versorgt ist, wartet bereits ein 
kleines Katzenbaby auf unsere Hilfe.

Ein kleines Tigerl, gerade so groß wie eine Hand.
Ein Auge dürfte implodiert sein und auf den anderen sieht es vermutlich 
nichts oder nur sehr wenig!!!!

Auf der Straße hat der arme Wurm keine Überlebenschancen.
Der erste Hund dem es zunahe kommt, würde es zerbeissen.
Im Tierheim gibt es keine Unterbringung für Katzen.

Auch dieses arme Mäuschen wohnt derzeit im Gästehaus bei Astrid.
Die Entscheidung steht bereits fest, "Pippilotta", so haben wir das kleine Samtpfötchen getauft,  wird mit Astrid nach Wien kommen und in unserer Waldviertler Pflegestation ein Plätzchen bekommen.

Ob Sie vermittelt werden kann oder ein Gnadenplätzchen bei uns erhält,
wird sich noch herausstellen.

Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende
für "Pippilotta"!!!

                                                      D A N K E

03. Juni 2011
 

katzenbaby

katzenbaby



Shilo wäre fast gestorben...

Gerade eben ist unsere Kollegin Astrid wieder auf der Sonneninsel, als ihr auch schon der erste Notfall im Tierheim nahegelegt wurde.

Shilo ist vor ca. 1 Jahr ins Heim gekommen und seit einer Woche hat er aufgehört zu fressen. Er lag nur noch am Boden, seine Beine haben ihn nicht mehr getragen. 
Bis auf die Knochen abgemagert lag er wie ein Häufchen Elend in der Ecke.

Astrid hat ihn sofort mitgenommen und wollte zu Dr. Ortu gefahren, leider war  Dr. Ortu in Urlaub, also ab zum nächsten Arzt.

Bei der ersten Blutabnahme ist kein Blut gekommen sondern es hat wie 
gelbes Wasser ausgesehen. 
Das Zahnfleisch ist nicht rosa sondern gelb, was auf eine Blutanemie hindeutet.
Leider stellte sich heraus das Shilo fast keine roten Blutkörperchen hat, verzweifelt haben wir einen grossen, gesunden Hund gesucht!
Lillis Schäferhündin Sheila musste herhalten, am gleichen Abend haben wir die erste Bluttransfusion gemacht.
Am darauf folgenden Tag die zweite Bluttransfusion mit Nemo, Astrids Rüde. Dazwischen immer wieder Infusionen!! 

Am dritten Tag am Nachmittag hat Astrid Shilo für ein paar Stunden mit nach Hause ins Gästehaus von Lilli genommen, wo er fürs Erste auch bleiben wird. Ins Tierheim können wir ihn nicht mehr zurückbringen.
Was soll man sagen, Shilo war seelig!!!

Silo begrüßt Astrid jeden Morgen Schwanzwedelnd und ist den ganzen Tag hinter ihr her.
Er hat jetzt auch wieder  Appetitt, er liebt es richtig zu fressen.
Und er liebt seinen weichen Polster und vor allem Astrids Streicheleinheiten!!! 

Er ist stubenrein trotz seinen blutigen Durchfall, er kann auch alleine bleiben.

Morgen ist Dr. Ortu wieder da und dann werden die weiteren Behandlungen mit ihm besprochen.
Bis jetzt wissen wir noch immer nicht, was die Entzündung in seinem Körper auslößt!

Shilo hat am Montag 14,5 Kilo gewogen am Mittwoch bereits 15,1 kg.

Wir vermuten, dass er es im Tierheim einfach nicht mehr ausgehalten hat 
und einfach nicht mehr wollte.

Wieder einmal kommen enorme Arztkosten auf uns zu, aber eines steht fest, Shilo wird mit nach Österreich reisen, auch wenn wir bis jetzt nicht wissen, wo wir ihn unterbringen können.

Bitte helfen Sie uns mit einer Spende für "Shilo"!!!

                                                      D A N K E

Mai 2011

     shilo 
shilo

shilo

shilo

shilo

shilo

Bubu der sardische Kämpfer...

Bei unserer letzten Sardinienfahr im Mai 2010 mußten wir miterleben, als gerade 
ein Fundkatzer schwerverletzt von einem Tierfreund in die Ordination von unserem Tierarzt Dr. Ortu gebracht wurde. 
Der Kater war in einem furchtbaren Zustand, wir haben ihn Bubu getauft. 
Die Besitzer selbst haben angeblich 3 Wochen lang nach ihren Kater gesucht und siehe da, er saß tagelang unter dem eigenen Auto. 
Bubu sollte laut Besiter eingeschläfert werden, doch Dr. Ortu weigerte sich und 
kämpfte um Bubu`s Leben. 
In die Wunde am Kopf haben sich Maden eingenistet und langsam haben sie den kleinen Kerl innerlich aufgefressen. Leider hat Bubu durch die Maden und der darauffolgenden Infektion ein Auge eingebüßt und auf dem verbleibenden Auge fast seine ganze Sehkraft verloren. 
Wir versprachen Dr. Ortu, sollte es zu einer Genesung kommen, dem kleinen Kater 
zu helfen und eine Familie für ihn zu finden.
Selten hatten wir einen liebenswerteren und anschmiegsameren Patienten.

Nachdem sich Bubu`s Zustand sichtlich besserte und seine Haare am Kopf 
langesam wieder zu sprießen  begingen, wollten seine ehemaligen Besitzer Bubu zurück und wir mussten ihn gehen lassen, unter der Bedienung, dass Bubu als 
reiner Wohnungskater gehalten wird. 

Mit der Liebe zum Tier war es beim Besitzer aber relativ schnell wieder vorbei, denn Bubu wurde von unserer sardischen Kollegin nur wenige Wochen drauf abermals 
auf der Straße gefunden. 
Die Kopfwunde hatte sich neuerlich entzündet, er hatte hohes Fieder und starken Durchfall und er saß wieder sehr verängstigt und schutzsuchend unter einem Auto. 
Der ganze Aufwand, die ganzen Behandlungen begannen von vorne. 
Und wieder zeigt uns Bubu wie gerne er lebt!!! 
Trotz seiner Behinderung, seiner Vergangenheit und seiner Enttäuschung, von seiner Familie zum 2.Mal in Stich gelassen worden zu sein, liebt Bubu Menschen über alles und lässt tapfer jede Behandlung von Dr. Ortu über sich ergehen. 
Es reicht ihn kurz mit der Fingerspitze zu berühren und schon fängt er lauthals zu schnurren an. 

Diesmal kam Bubu nicht mehr zurück zu seinen Besitzern sondern auf einen Pflegeplatz bei unserer Kollegin Luisa.!!!
Bubu liebt alle Hunde und Katzen im Haushalt, Zweibeiner sowieso, weiche Sofas, Kuschelhöhlen, Spagetti,.... und sogar die tägliche Reinigung seiner Wunde lässt er sich gerne von Luisa gefallen.
Bubu hat seinen ganzen Charme spielen lassen und hat seine sardische Pflegemama so um seine Pfote gewickelt, dass sich Luisa ein Leben ohne den kleinen Patriarchen gar nicht mehr vorstellen kann.
Bubu der kleine Kämpfer hat in seinem eigenen Land endlich ein liebevolles Zuhause gefunden, das er sich verdient hat, er darf für immer bei Luisa bleiben.


März 2011
bubu
Bubu in Behandlung bei TA Dr. Ortu
bubu
Bubu Nachkontrolle beim Tierarzt
bubu
Bubu schläft im Obstkorb, bewacht von seinem Bodygard
bubu
Bubu im Kreise seiner neuen Familie


update: März 2011
Der kleine Don Giovanni hat es leider nicht geschafft.
Seine Nieren waren nicht kompett ausgebildet und auch sonst war er in einem schlechten Zustand.
Er ist nach nur 2 Wochen bei seiner Pflegemama in den Armen gestorben.
Don Giovanni kämpft um sein junges Leben....

Beim letzten Tierheimbesuch bemerkte Luisa einen winzig kleinen Welpen,

der im Außenbereich am kalten Betonboden kauerte.

Dieses kleine, frierende, vor Kälte und Angst zitternde Häufchen konnte sie 
nicht ihrem Schicksal überlassen und da wir nun auf der Insel auch eine Pflegemama mehr haben, wurde der Kleine sofort aus dem Heim geholt 
und zu unserer neuen Pflegemama Sara gebracht.

Sara, eine junge Dame, bei der schon unsere Sternenhündin "Gretchen" 
einen 3wöchigen Aufenthalt bis zu ihrer Ausreise genießen durfte, nahm 
nun auch den kleinen Don Giovanni in Pflege.
Fürs Erste musste unser Zwerg gleich unter eine Wärmelampe.
Gerade 4 Wochen jung ist der Hundebub und seine Zukunft ist ungewiss.
Dehydriert und viel zu schwach ist er, deshalb sind auch schon mehrere Infusionsflaschen in seinen kleinen Körper geflossen.
Sein gesundheitlicher Zustand ist kritisch.
Viel zu klein wurde er von seiner Mutter weggenommen, viel zu klein um in 
einem Tierheim zu bestehen.  

Wir fragen uns immer wieder welch hartherzige Menschen es gibt die so 
einen kleinen Hund jeweiliges Recht auf Leben verweigern.
Sicher war Don Giovanni ein ungewollter Wurf, seine Mutter wird noch irgendwo an einer Kette hängend nach ihm weinen.
Wann wird man endlich begreifen, dass Kastration das einzig Richtige ist um dieses Elend zu mindern!!!!

Pflegemama Sara wird ihr Bestes tun um den kleinen Mann zu helfen!
Don Giovanni nimm all deine Stärke zusammen und kämpfe um dein Leben!!!

Februar 2011


don
 don




Mein Schicksal liegt in Deiner Hand...

Täglich erreichen uns Schreckensmeldungen aus dem Tierheim.

Die Hündin "Tabea" hat ein besonders Schicksal, sie wurde vor ca.1 Jahr in 
das Tierheim gebracht.
Es gibt in Sardinien keine tierärztlichen Kontrollen beim Eintritt eines
Hundes und so stellte man leider viel zu spät fest, dass Tabea einen Milchleistentumor hat.
Da dieser Tumor rasant zu wachsen anfing, wurde die Kastration immer wieder verschoben.
Die zuständigen Behörden werden Tabea nicht operieren, da sie anscheinend mit so einer Operation überfordert sind und das natürlich auch zu viel Geld kosten würde.

Es kam wie es kommen musste, Tabea wurde trächtig und niemanden viel es auf, erst als ein kleines Würmchen das Licht der Welt erblickte, staunten alle sehr.

Nicht nur das der Tumor aufgeplatzt ist, muss die Hündin jetzt auch noch unter großen Schmerzen säugen. Immer wieder stößt der kleine Zwerg mit seinen Kopf an die Zitzen um seinen Hunger zu stillen.
Tabea ist eine großartige Mutter und lässt alles über sich ergehen.

Sobald Tabea´s Sohn nicht mehr gesäugt werden muss und kräftig genug ist einige Zeit ohne seine Mutter zu verbringen, werden wir den Tumor entfernen lassen!

Wir wünschen uns so sehr, dass Mutter und Sohn die Kraft und die Stärke haben, um zu überleben!!!

Wir hoffen, daß Tabea genug Milch hat und ihr Baby nicht eines Hungertodes sterben wird.
Wir hoffen, daß sie durchhält und bald von unserem Tierarzt Dr. Orta operiert werden kann.
Wir hoffen, daß der kleine Wicht um sein Leben kämpfen wird, genauso wie seine Mama.
Wir hoffen, daß wir nicht zu spät kommen und beide versorgen und retten könnnen.

Wir hoffen auf Eure Hilfe!!!
Bitte helfen Sie uns die lebensnotwendige Operation zu finanzieren!!!

BITTE HELFEN SIE UNS, DAMIT WIR WEITERHIN HELFEN KÖNNEN!!!

Spenden Sie unter dem Kennwort: "SARDINIEN"
an die Tullner Pfotenhilfe:
Erste Österr.Sparkasse, Kto 28749762100, BLZ 20111

                                  D  A  N  K  E

August 2010
hündin mit tumor


mama mit tumor


welpe





Sardinien´s Inselhunde brauchen dringend Eure Hilfe!!!


Unsere Kollegin Astrid befindet sich derzeit auf der Insel und berichtet über katastrophale Umstände.

Die Tierheimhunde:


Kranke Hunde im Tierheim, denen man mit einer einfachen Medikamententherapie das Leben retten könnte, jedoch gibt es niemanden im Tierheim, der den Hunden die Medikamente verabreicht.
Leider ist es nicht so wie bei uns in Österreich, wo es genug Pflegepersonal gibt.
Auf ungefähr 500 Hunde kommen 2 Pfleger, die den ganzen Tag mit Reinigungsarbeiten und Fütterung der Tiere beschäftigt sind.

Die Hunde werden aus dem Betonzwinger gescheucht, sie kommen für 3 Minuten in einen kleinen Auslauf, kein Gras- sondern Betonauslauf.
3 Minuten dauert das Ausspritzen der Unterkunft, das Futter wird auf den nassen Boden gelehrt, der Wassertrog wird gefüllt und  danach werden die Hunde wieder hineingetrieben.
Ab zum nächsten Zwinger, für die bereits versorgten Hunde beginnt nun eine Wartezeit von 23Stunden und 57Minuten.
Erst dann bekommen sie wieder einen Menschen vor die Augen, der sie neuerlich für 3 Minuten vom Zwinger in den Auslauf jagt.

Um 16Uhr werden die Pforten geschlossen und das Personal verläßt das Areal.
Ob die Hunde noch genug Wasser haben?  Es interessiert nicht!
Ob Hunde vor Schmerzen in einer Ecke kauern? Es interessiert nicht!
Am nächsten Tag werden die toten Hunde einfach entsorgt, wieder ist ein Hund letzte Nacht über die Regenbogenbrücke gegangen.
 
Er war sein Leben lang alleine und hat sich sein Leben lang, bis zu seinem letzten Atemzug doch so sehr nach einem Menschen gesehnt.


Die Straßenhunde- u. Katzen:


Immer wieder werden auch schwer verletzte Hunde und Katzen auf den Straßen gefunden. Nur wenige Menschen auf der Insel finden es der Mühe wert, das verletzte Tier zu einem Tierarzt zu bringen.
Viele von ihnen sterben nach einem tagelangem Kampf im Straßengraben.

In den letzten 10 Tagen sind mehrere verletzte Tiere bei unserem örtlichen Tierarzt eingegangen.
Die Fotos, die Astrid uns aus Sardinien übermittelt hat, sind nicht immer absolut  schön anzusehen, aber sie entsprechen nun mal der Realität.

Junge Katzenbabys, gerade mal 3 Wochen jung, die unter akuten Katzenschnupfen leiden. In der Nacht wurden sie einfach dem Tierarzt vor die Türe gestellt.
Ob sie ihr Augenlicht verlieren, wir wissen es nicht.

Ein wunderschöner junger Straßenkater, der von einem Hund gebissen wurde und einfach tagelang auf der Straße lag, bis sich jemand erbarmte und ihm zum Tierarzt brachte. Der Besitzer des Hundes hat den Kater nicht geholfen, seinen Hund will er angeblich erschießen.

Eine junge Straßenkatze die durch einen Unfall eine Kopfwunde hatte.
Viel zu spät fand sich ein tierlieber Mensch, der sie zum Tierarzt brachte.
Die Maden sind bereits aus der Wunde gekrochen.
Ob sie überlebt, wir wissen es nicht.

Eine entzückende Straßenhündin, die von einem Auto angefahren wurde.
Sie ist ca. 1 Jahr und wurde vermutlich von ihrem Besitzer ausgesetzt.
Leider mußte ihr Beinchen abgenommen werden.
Das sind nur einige Notfälle, die seit der Ankunft unserer Kollegin vor 10 Tagen, eingegangen sind.

Wie benötigen ganz dringend Unterstützung, sei es um kranke Tiere vorrübergehend in eine Pension zu setzen, wo Medikamente verabreicht werden können.
Sei es um Hunde und Katzen, die schwer verletzt sind, operieren zu lassen.
Aber auch für die ganzen Ausreiseformalitäten, die leider auch Geld kosten, um wenigstens den einen oder anderen mit nach Österreich zu bringen.
Alle Tiere die ausreisen können, brauchen die Untersuchung auf Mittelmeerkrankheiten, sowie  Impfungen und einen Chip.


BITTE HELFEN SIE UNS, DAMIT WIR WEITERHIN HELFEN KÖNNEN!!!

Spenden Sie unter dem Kennwort: "SARDINIEN"
an die Tullner Pfotenhilfe:
Erste Österr.Sparkasse, Kto 28749762100, BLZ 20111

                                               D  A  N  K  E

Mai 2010



remy
Remy, lebt seit 7 Jahren im Tierheim
Diagnose: Leishmanoise
krafuzi
Krafuzi, lebt seit 3 Jahren im Tierheim
Diagnose: Morbus Cushing






katzenbabys mit schnupfen
Babykatzen mit extremen Katzenschnupfen
gelähmter jungkater
Straßenkater durch Hundebiss gelähmt
strßenkatze mit verletztem kopf
Fundkater mit schwerer Kopfwunde
verletzte Straßenhündin
Straßenhündin verletzt durch Autounfall


                                    Insel der Vergessenen – Teil III

                       Ein Traum ist wahr geworden – unser GNADENHOF auf Sardinien!!!



              gnadenhof



Die zwei Doppelappartments sind bereits belegt.
Der Lebensabend für unseren Setter "Lord" (links im Bild) sowie unseren Maremmanorüden "Billone"
(rechts im Bild) ist somit gesichert.

Aber auch "Simon" (im Vorgergrund) ist vorrübergehend eingezogen.
Simon haben wir aus dem Tierheim geholt, weil er Epileptiker ist und das Risiko während eines Anfalls von anderen Hunden gebissen zu werden, einfach zu groß war.
Dazu kommt auch noch, dass Simon stark abgemagert ist und sein Magen dadurch verkleinert ist.
Er musste die ersten Wochen jede Stunde mit kleinen Portionen gefüttert werden und bekommt auch Medikamente.
Mittlerweile kann er schon fast normal fressen, hat gut zugekommen und auch die Anfälle werden immer
seltener.

Simon erhält von uns im Frühjahr ein Reiseticket nach Österreich!!!

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Insel der Vergessenen – Teil II


 
Im Frühjahr 2009 haben wir mit der Planung für den Gnadenhof begonnen und schon kurze Zeit darauf
konnten wir anfangen, unser Konzept in die Tat umzusetzen.

 
Ohne Unterstützung unserer sardischen Kollegen wäre das alles nicht möglich gewesen!!!

..


Lilli und Alessandro stellten uns einen Teil ihres Grundstückes zur Verfügung.
Hanne und Jürgen, ein deutsches Ehepaar das schon seit vielen Jahren auf der Insel lebt, haben für
uns Spenden gesammelt.
Und Pasqualino hat das ganze Vorhaben geplant, überwacht und koordiniert.


Mit einem Großeinkauf im Baustoffladen hat alles angefangen.
Viele Male mussten unsere sardischen Kollegen mit einem kleinen Fiat Punto hin und her fahren
um das ganze Material vom Geschäft auf das Grundstück von Lilli zu transportieren.

Endlich konnte mit dem Aufbau begonnen werden!!!
 

Auch unsere Projektleiterin Astrid  war zu dieser Zeit vor Ort und hat selbst Hand angelegt.
In nur wenigen Wochen haben wir es mit vereinten Kräften geschafft, aus dem Nichts ein wunderschönes
neues Zuhause für 4 Gnadenbrothunde zu bauen.

 

                     ausbau             ausbau   

                            Mauern wurden aufgestellt.....                                         .....ein Untergrundboden wurde verlegt

                     ausbau             ausbau

                         natürlich darf auch das Dach nicht fehlen                      .... ein erstes Probewohnen, es gefällt!!!
         

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Insel der Vergessenen -  wie alles begann:

Zwischen Spanien und Italien, im Tyrrhenischen Meer, unterhalb von Corsica liegt diese traumhaft 
schöne Insel 

                                    SARDINIEN

Vor vielen Jahrzehnten noch ein armes Stückchen Land, mittlerweile für die Reichen und Schönen das 
Urlaubsziel schlechthin.

Weiße Strände und türkises Meer verleihen das Gefühl man sei im Paradies!

MareSardinien

Doch leider sieht der Alltag für die Vierbeinigen Inselbewohner gar nicht so paradiesisch aus.

Täglich wird dort ums nackte Überleben gekämpft. Es leben mehrere tausende Straßenhunde auf Sardinien.
Jeden Tag auf der Suche nach ein bisschen Futter und für die Nacht ein Unterschlupf.

Der tägliche Kampf aufs Neue, um nicht vom Auto überfahren zu werden und dann schwerverletzt im Straßengraben zu liegen.
Der tägliche Kampf nicht erschlagen oder vergiftet zu werden.
Der tägliche Kampf, morgen auch noch leben zu dürfen!

Es gibt einige wenige Tierheime, unter anderem eines in der Nähe von Alghero, im Nordwesen der Insel. Dort fristen mittlerweile an die 750 Hunde ihr Dasein und täglich werden es mehr. Im Sommer gibt es keinen Schutz 
vor der Hitze und das Trinkwasser für die Vierbeiner ist immer knapp. Futter gibt es nur in kleinen Rationen und Medikamente gar nicht. In der niederschlagsreichen Zeit stehen die Armen tagelang bis zu den Knöcheln im Wasser und sind bis auf die Haut durchnässt.

Die meisten verbringen so ihr ganzes Leben, Tag für Tag im Betonzwinger voller Hoffnung wartend – und für die meisten endet dort auch ihr Leben.

                                  tierheim

Niemals durften sie Geborgenheit und Liebe kennenlernen.
Niemals an einen Menschen schmiegen, der sie liebt.
Viele von ihnen besaßen nicht einmal einen Namen – und das möchten wir jetzt ändern!

Wir möchten gemeinsam mit Euch kämpfen um Euch das Leben zurückzugeben, das ihr verdient!

 

Ein kleiner Schritt in diese Richtung ist bereits getan.
Mittlerweile gibt es ein wenig Unterstützung vor Ort. Unser Filippo ein netter, verständnisvoller Tierarzt, eine Hundefrisöse namens Claudia sowie unsere unentbehrliche Luisa, unsere erste Pflegestelle in Sardinien. 
Sie alle haben sich uns angeschlossen um gemeinsam mit uns für das Recht der Tiere einzutreten.  

Wir stehen erst ganz am Anfang unserer Arbeit und wir wissen auch, dass wir nicht allen helfen können, aber
wir haben den Kampf nun mal aufgenommen, denn das sind wir dem

                                                                     besten Freund des Menschen schuldig.

 

 

 
© Tullner Pfotenhilfe e.V. Alle Rechte Vorbehalten. Nichtautorisierte Benutzung des Inhalts ist untersagt.